"Hangover"- das Universal Heilmittel. Die Mutter aller Entspannungsübungen

In einer einfachen Version
Sie legen sich auf einen Tisch, lassen die Beine runter hängen und führen die gestreckten Arme hinter ihren Kopf. Das war's.

Und nun die genaue Anweisung und Erklärung, ein bisschen komplizierter.

Für wen ist das was?

Weil alle Faszien im Körper zusammenhängen und weil eine Verschiebung des Körpers alle Teile mehr oder minder betrifft, gibt es eine zentrale Übung, die für alle gleich ist und die jedem von uns einen Vorteil verschafft. Demjenigen, der gerade beginnt, in der Pubertät seine eigene Haltung und Figur zu finden, und auch dem Rentner, dem eigentlich gar nichts fehlt und der nur darüber klagt, dass er ein wenig unbeweglicher geworden sei. Beide können leichter durchs Leben gehen, wenn die zusätzliche Dysbalance aus den Muskeln verschwunden ist. Für alle anderen, die schon irgendwelche Beschwerden haben, braucht es keine zusätzliche Begründung.
Man kann also weder zu früh noch zu spät damit beginnen.
Der einzige Fehler kann darin bestehen, nicht damit zu beginnen.

Die Entspannung eines Katapults

Ohne dass wir es bewusst wahrnehmen, wird unsere Frontseite täglich wie ein Katapult nach vorne gespannt. Das geschieht beim Sitzen, beim nach vorne gebeugten Arbeiten, beim Tragen von Lasten und häufig auch unbewusst im Schlaf. Wir können das nicht vermeiden, denn das ist weitgehend zivilisationsbedingt. Was wir aber machen können, ist, dies zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Als erstes ist es wichtig, sich bewusst zu werden, in welchen Momenten wir überhaupt zu diesen Verspannungen kommen. Je mehr wir ein Gefühl dafür entwickeln, umso leichter lassen sich die Situationen auch vermeiden. Als Nächstes geht es darum, die Verspannung möglichst schnell zu lösen und in einen normalen ausgeglichenen Zustand zurückzukehren.

Nicht dreimal eine Übung, sondern nach Bedarf

Nach einer Gewöhnungszeit werden wahrscheinlich die meisten von Ihnen nach dieser einfachen Lösung greifen und zwar routinemäßig in bestimmten Abständen kurz eine Entspannungsübung machen. Der Hangover mit seinen idealen Fähigkeiten ist dazu bestens geeignet. Je nach körperlicher Belastung (Arbeit, Sport) und psychischer Anspannung kann man diese Entspannung mehrmals täglich wiederholen. Am besten sofort nach jedem Stress. Wenn Sie irgendwelche Beschwerden im Bewegungsapparat oder gar Schmerzen haben, egal wo sie sind und egal wie die Beschwerden aussehen, dann sollten Sie diese Übung mindestens 6-8mal am Tag machen. Sie werden sich wundern, wie schnell sich etwas verändert.

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